De Haan Urlaub
De Haan ist ein beschaulicher Ort an der Küste. Man hat auf Bausünden verzichtet und so bietet sich dem Urlauber heute ein schönes, historisches Ortsbild. Besonders entlang der Strandpromenade ist De Haan einer der schönsten Küstenorte in Belgien. Ansehnliche Gebäude und das Flair eines alten Hafenortes sorgen für das ganz besondere Urlaubsgefühl. Viele Gäste, besonders die Menschen, die einen Tagesausflug nach De Haan unternehmen, kommen am historischen Bahnhof der Kusttram an. Das hölzerne Bahnhofsgebäude aus der Belle Epoque ist ein Wahrzeichen der Gemeinde und zeigt noch viel vom Charme der Vergangenheit, als De Haan gerade zum Seebad geworden war. Man fühlt sich an die Belle Epoque der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts erinnert. Auf der Fassade steht bis heute der Schriftzug ‘Coqu sur Mer’. Der erste Sonntag im August steht ganz im Zeichen der alten Traditionen von De Haan, denn dann findet deas ‘Tramelant’ statt. Die Belle Epoque lebt rund um die Tramstation wieder auf.
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Strand und Strandpromenade in De Haan
Entlang der Strandpromenade kann man Bummeln und mondäne Gebäude sorgen für die richtige Kulisse. Cafes und Restaurants laden zum Verweilen ein. Die kleinen Läden bieten Gelegenheit zum Bummeln und Einkaufen. Der Strand vor De Haan ist etwa 3 km lang und bei Ebbe erreicht er eine Breite von ca. 300 m. Rund um De Haan befinden sich heute genügend Möglichkeiten für einen schönen Küstenurlaub. Vom Campingplatz bis zum Luxushotel ist hier jede Art der Unterkunft verfügbar. Auch Urlaub im Ferienpark ist möglich, Center Parcs und weitere Anbieter sorgen für familienfreundliche Urlaubsangebote. Ferienhaus oder Ferienwohnung und ein subtropisches Badeparadies ergänzen die Angebote des Küstenortes De Haan zu einem Ferienaufenthalt, der günstig und kinderfreundlich ist.
Der Aufstieg zum Seebad De Haan
Das Örtchen De Haan an der Belgischen Nordseeküste ist bereits seit dem Jahr 1888 offiziell ein Seebad. Der Anschluss an die Dampfzugstrecke zwei Jahre vorher brachte den Durchbruch des kleinen, beschaulichen Ortes. Er entstand aus zwei Siedlungen, Klemskerke und Vlissegem, die bereits um 1.000 nach Christus erwähnt wurden. Lange Zeit war hier nur ein bescheidenes Leben zu führen, finanziert durch Viehzucht oder Fischerei. Erst mit dem modernen Bädertourismus erkannte man hier in De Haan seine Chance. Und man handelte vom Anfang an Weise und verantwortungsbewusst, denn für die ersten gebauten Villen am Strand und in den Dünen vor der Nordsee wurden die Bauherren auch immer verpflichtet, Ausgleich in Form neu gepflanzter Bäume oder anderer Grünflächen zu schaffen. Maximal ein Sechstel des Grundstücks durfte zum Hausbau verwandt werden.
De Haan ist wunderschön
Noch heute wird dafür gesorgt, dass De Haan ansehnlich und grün bleibt. Hochhäuser und Betonburgen wurden nie gebaut, was dazu geführt hat, dass die kleine Stadt De Haan bis zum heutigen Tage einen ansehnlichen und sehenswerten Ortskern besitzt. Erwähnenswert ist auch, dass hier bereits 1934 eine Art Campingplatz entstanden ist. Damals hieß man als Camper noch Abenteurer, und -naja- manchmal passt diese Bezeichnung ja auch heute noch. Auch Wenduine gehört zur Gemeinde De Haan. Hier wurde mit der Erklärung zum Seebad um 1895 damit begonnen, Spaziergängern aus den umliegenden Orten die ersten kleinen Mahlzeiten zu servieren. Mit dem “Pavillon des dunes” war der erste Strandpavillon erfunden.